Bauernstammtisch.at

Bergbäuerinnen und Bergbauern braucht das Land!

Melken bis zum Ruin

Am Donnerstag 06.04.2017 um 19:30 Uhr findet eine Aufführung des Dokumentarfilms

Milchflut – Melken bis zum Ruin

im Rio Kino in Feldkirch statt.

Anschließend an die Dokumentation findet eine Diskussion mit

Irene Schneller (Bio- Bäuerin, ÖBV- Via Campesina Austria)

Jürgen Burtscher (Milch- Bergbauer, bauernstammtisch.at)

Manuel Kirisits (Bio Austria)

statt.

Reservierungen unter: Rio Kino Feldkirch 05522/31464 oder reservierung@rio-feldkirch.at

 

Die Veranstalter hoffen auf Zahlreiche teilnahme!

Gruß bauernstammtisch.at

 

 

Bergbauern wieder im Regen stehen gelassen!!!

Wieder einmal haben Wir uns einige Tage mit den Zahlen und Fakten der Landwirtschaft auseinandergesetzt. Und mussten feststellen das die neu getroffenen Maßnahmen, für die Bergbauern abermals nicht zufriedenstellend sind. Grund genug für uns diese Missstände aufzuzeigen und nachzufragen!

Gruß bauernstammtisch.at

leistungsabgeltung-aus-landesmittel-2016

http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2798164/

 

LK Wahl- Wer nicht geht- Wählt trotzdem!!

Sehr geehrte Bauern und Bäuerinnen,

Sehr geehrte Land- und Forstwirtschaftliche Dienstnehmer,

bitte nehmt euch die Zeit bei der Landwirtschaftskammer – Briefwahl in Vorarlberg teilzunehmen!

Es muss jedem bewusst sein, Wir wählen damit unsere „Gewerkschaft“ für die nächsten 5 Jahre.

https://vbg.lko.at/?+Landeswahlkommission-hat-die-Wahllisten-bestaetigt+&id=2500,2390098

bauernstammtisch.at

AMA verliert Prozess gegen Landwirt !!!

Der Bauernstammtisch.at hat sich für die Almfutterflächen stark eingesetzt. Es war ein langer und anstrengender Kampf mit viel Gegenwind. Doch das unten stehende Beispiel zeigt, dass Sich die Bauern nicht alles gefallen lassen müssen. Mit Zusammenhalt und einem Rechtsstaat müssen auch Institutionen wie der AMA in die Knie!

Wir gratulieren Heimo Urbas für sein Recht und möchten jeden ermutigen für seine Landwirtschaft zu kämpfen!

Gruß bauernstammtisch.at

 

Landwirt Heimo Urbas aus Kärnten hat kürzlich nach fünfjähriger Dauer endgültig Recht in einem Verfahren gegen die AMA bekommen. Diese muss dem Landwirt die laut Urteil des BVwG zu Unrecht vorenthaltene Prämie für drei Mutterkühe nun auszahlen. Ein Urteil mit Bedeutung für alle Almobmänner.

Worum geht’s? Im Jahr 2010 hielt  Landwirt Urbas 33 Mutterkühe. Drei dieser Tiere trieb er im Sommer dieses Jahres auf die Gemeinsschaftsalm auf und meldete das Verbringen der Tiere der Agrarmarkt Austria. Urbas: „Doch obwohl ich die aufgetriebenen Tiere rechtzeitig an die  Rinderdatenbank meldete, sanktionierte die Agrarmarkt Austria diese drei Mutterkühe (Mutterkuhprämie). Begründung: Die Unterschrift des Obmannes fehlte.“

Ministerium wies Beschwerde ab, VfGH hob diese Entscheidung auf

Gegen diesen Bescheid brachte Urbas Berufung ein. Das Landwirtschaftsministerium (damals noch Berufungsinstanz nach der Agrarmarkt Austria) wies die Beschwerde im Juli 2012 ab. Der Fall ging vor den Verfassungsgerichtshof. Dieser hob mit Entscheidung vom 23. Februar 2015 (Zahl.: B 1044/2012-7) den Bescheid des Landwirtschaftsministeriums auf.

In der Begründung heißt es u.a.: Die AMA stehe auf dem Standpunkt, dass wegen des Fehlens der Unterschrift des Almobmanns auf der Alm/Weidemeldung des Beschwerdeführers (Heimo Urbas) die Mutterkuhprämie nicht gewährt werden könne. Sie legte laut VfGH damit der Unterschrift des Almobmanns gleichsam eine konstitutive Wirkung bei, weswegen sie jegliches weitere Ermittlungsverfahren unterließ.

Eine Bestätigung der Liste durch die Unterschrift des Almobmanns werde aber weder in der Entscheidung der EU-Kommission (Nr. 2001/672/EG) verlangt, noch habe die belangte Behörde (AMA) andere Rechtsvorschriften benannt, aus denen sich eine derartige Verpflichtung ergäbe. Somit habe sie grundlegende rechtsstaatliche Forderungen an ein derartiges verwaltungsbehördliches Verfahren verletzt. Die belangte Behörde wäre verpflichtet gewesen, ein ordentliches Ermittlungsverfahren durchzuführen. Da sie dies unterlassen hat, hat sie ihren Bescheid mit Willkür belastet.

Bundesverwaltungsgericht bestätigte jetzt das Urteil

Bestätigt wurde dieses Urteil jetzt von der aktuellen Berufungsinstanz, dem Bundesverwaltungsgericht. Mit Entscheidung vom 12. Jänner 2016  (Zahl.: W 102 2116711-1/2E)  gab es der Beschwerde gemäß Auftrag des VfGH Recht. Somit wurde nach fünfjähriger Verfahrensdauer endgültig entschieden, dass die 3 Mutterkühe fristgerecht an die Datenbank gemeldet wurden. Der AMA wurde aufgetragen, die Prämien für diese 3 Mutterkühe auszuzahlen. Die Revision ist nicht zulässig.

Urbas abschließend: „Diese Entscheidung ist auch deshalb von weitreichendem Interesse, weil dies für alle Almobmänner zutrifft. Der Obmann ist demnach nicht verpflichtet, die Meldung an die Datenbank vorzunehmen. Sondern es reicht die Meldung des Auftreibers aus. Da es aufgrund der zunehmenden Bürokratie immer schwieriger wird, Personen zu finden, welche sich für die Funktion des Obmannes zur Verfügung stellen, stellt diese Entscheidung eine weitreichende Entlastung für die Obmänner dar.“

Quelle: http://www.topagrar.at/tierhaltung/Nach-fuenfjaehrigem-Verfahren-AMA-muss-Landwirt-Praemien-nachzahlen-2740855.html

zu unseren Aktionen:

http://www.bauernstammtisch.at/page/3/

http://www.bauernstammtisch.at/tafelaktion-garmil/

 

Naturschutz Tourismus und Bergbauern

Der Bauernstammtisch hat das undenkbare möglich gemacht!

Nach Mahnfeuer und unzähligen Diskussionen und Veranstaltungen  haben sich die wichtigsten Partner der Berglandwirtschaft zu einem Zusammenschluss bekannt. Am 08. Jänner 2015 haben sich Bergbauern, Naturschützer, Vertreter von Tourismus, ORF  und dem Land Vorarlberg in Raggal zu einem Diskussionsnachmittag getroffen.

Uns ist es wichtig die Bevölkerung und Konsumenten sowie verantwortliche aus der Wirtschaft zu informieren und aufzuzeigen welche Folgen zu erwarten sind, wenn unsere Jugend die Arbeit als Bergbauer nicht weiter macht.

Unser schöner Alpenraum wird sich nur so lange mit dieser Schönheit und Vielfalt zeigen, solange die Bergbauern ihre Arbeit nachhaltig verrichten. Die Bevölkerung, der Tourismus und die Politik müssen für Schulterschlüsse bereit sein und erkennen, dass wir alle profitieren wenn wir das Kulturgut Berglandwirtschaft erhalten.

Dazu gehören einige Grundregeln:

  • landwirtschaftliches Einkommen muss im österreichischen Durchschnitt liegen
  • Investitionen, Betriebskosten und Lebenshaltungskosten muss man erwirtschaften können.
  • es kann nicht sein, dass man mit Nebentätigkeiten denn landwirtschaftlichen Betrieb erhalten muss
  • Akzeptanz der Bevölkerung und der Verantwortlichen im Lebensmittelhandel.

Was bieten wir Bauern:

  • hochwertige Lebensmittel aus der Region
  • gepflegte Kultur- und Naturlandschaft
  • Arbeitsplätze( Lebensmittelverarbeitung ,Gewerbe, Tourismus)
  • Landwirtschaft = Lebensader (Wirtschaftsmotor)

Wir gehen davon aus, das in Zukunft die tatsächliche Abgeltung der Bergbauern transportiert wird, denn bei vielen Berichterstattungen wird die Berglandwirtschaft als größter Förderungsempfänger dargestellt. Die Wahrheit hierzu wäre, das die Arbeitskraft in Gunstlagen wesentlich besser gefördert wird als die in den Berggebieten.

Herr DI Günter Osl (Amt der Vorarlberger Landesregierung Abt. 5a.) spricht von einer Grundwahrheit der präsentierten Zahlen die durch die Quellenangaben (z.B. grüner Bericht) nachvollziehbar sind. Das Vorarlberger Agrarmodel steht für eine Einkommenskombination – das steht auch in der Landwirtschaft – Ökolandstrategie  z.B. sollen im Rheintal pflanzliche Nutzungen entstehen. Ideen die geboren und mitgetragen werden haben Zukunft im Land Vorarlberg. Herr Osl hat zugesichert eine Arbeitsgruppe mit den grundlegenden Fragen einer Entwicklungspartnerschaft zu erstellen welche Marktwirksam werden kann. Mit den anwesenden Vertreter der Landwirtschaft, Naturschutz, Tourismus, Bodenseeakademie, Gefährdete Nutztierrassen und professioneller Hilfe  kann mit klarer Aufgabenstellung dem Bergbauernsterben entgegengesteuert werden.

Der ORF Vorarlberg hat bei Umwelt aktuell vom 12.01.2015 ein Interview ausgestrahlt, der untenstehende Link bringt Sie auf die ORF Homepage. Hier können Sie den Podcast eine Woche lang nachhören:

http://static.orf.at/podcast/vbgmagazin/Kultur.xml

bauernstammtisch.at

AMA definierte Landschaftselemente (LSE)

Gemäß EU-Verordnung hat die AMA definierte Landschaftselemente (LSE) in ganz Österreich auf Basis von Luftbildern in einer Datenbank erfasst. Voraussetzung für die Digitalisierung war eine Beantragung der Feldstücke im Rahmen des Mehrfachantrages (MFA)-Flächen durch den Betriebsführer. Die lagegenaue Erfassung der LSE in einem Referenzsystem ist Basis für die Fördergewährung von Direktzahlungen sowie im Rahmen der Ländlichen Entwicklung (LE). Mit der lagegenauen Beantragung der LSE kann der größte Aufwand, der durch ihre Bewirtschaftung entsteht, angemessen und zielgerichtet gefördert werden. Die digitalisierten LSE sind Teil der Flächenreferenzen. Förderwerber können einen Antrag auf die Abänderung der Referenzfläche stellen, durchgeführt werden kann diese allerdings nur von der AMA.

mehr dazu unter:

https://ooe.lko.at/?+AMA-ueber-die-Beantragung-von-Landschaftselementen-im-MFA-Flaechen-2015+&id=2500,2255331,,,bW9kZT1uZXh0JnBhZ2luZz15ZXNfXzAmY3Q9MSZiYWNrPTE

 

Wir machen euch satt !!!

 

Am 17. Januar wird in Berlin unter dem Motto „Wir haben es satt“ demonstriert. Es geht um die Rettung der Nordhalbkugel unseres Globus, denn niemand anders kann es sich leisten, was dort gefordert wird.
Dämonisiert wird unsere heutige Landwirtschaft, die durch Kunstdünger und Pestizide Mensch und Natur vergiftet, Tiere in Massenhaltung quält, Agroenergie durch Monokulturen vorantreibt.
In Wirklichkeit aber richtet man sich gegen Lebensmittelqualität, Ernährungssicherheit und bäuerliche Landwirtschaft. Und verzichtet wohlweislich darauf hinzuweisen, dass unsere Bauern auch die 30 bis 50 Prozent der Lebensmittel erzeugen, die durch Verschwendung, Überernährung und Angst vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum nicht im Magen, sondern im Müll landen.
Wir wehren uns gegen Arroganz und Angstmacherei und versprechen auch für die Zukunft: Wir machen Euch satt! Zuverlässig wie bisher. Und immer besser. Wie bisher auch schon.